Versorgung bei Herzschwäche


Netzwerke sollen Therapie verbessern
Versorgung bei Herzschwäche

Herzschwäche zählt zu den häufigsten Ursachen einer Krankenhauseinweisung. Dank intensiver Forschung lässt sie sich immer besser behandeln. Doch nach der Entlassung aus der Klinik fehlt es häufig an einer lückenlosen und angepassten Versorgung.

Bessere Prognose bei sektorenübergreifender Behandlung

„Klassischerweise müssen chronische Herzschwächepatienten im Verlauf ihrer Erkrankung drei bis vier Mal stationär aufgenommen werden“, erklärt Kardiologe Professor Georg Ertl, Sprecher des Deutschen Zentrums für Herzinsuffizienz (DZHI). Nach dem Krankenhausaufenthalt wird der Betroffene in der Regel von Kardiologen, Hausärzten und nichtärztlichen Leistungserbringern weiterbehandelt. Hier zeigen sich jedoch häufig Defizite in der Kommunikation und Kooperation zwischen den Behandlern. Deutsche Herzspezialisten fordern deshalb eine eng verzahnte Kooperation zwischen klinischer und ambulanter Betreuung. „Viele Studien haben gezeigt, dass die Langzeitprognose bei Herzschwäche signifikant verbessert werden kann, wenn neue, sektorenübergreifende Behandlungsstrategien und Versorgungskonzepte umgesetzt würden“, betont Professor Ertl.

Neue Netzwerke für mehr Kooperation

Gemeinsam mit weiteren führenden Herzspezialisten spricht sich der Kardiologe für den organisatorischen Zusammenschluss der verschiedenen Leistungsträger zu Herzinsuffizienz-Netzwerken aus. „Wir empfehlen ein Netz aus Versorgungskomponenten, das lokale und überregionale Versorgungseinheiten kombiniert: Schwerpunktpraxen oder -ambulanzen mit entsprechender technischer Ausstattung und spezialisiertem Pflegepersonal sollen lokal erste Anlaufstelle sein, Schwerpunktkliniken in den Krankenhäusern sind die nächst größere Anlaufstelle, in denen zusätzlich die vielen, komplizierten Begleit- und Folgeerkrankungen behandelt werden. Zuletzt stellen große, überregionale Zentren für Herzinsuffizienz Infrastruktur für chirurgische Eingriffe und Akutsituationen dar. Notwendig wird dies etwa beim Einbringen von Ersatzherzen oder Schrittmacher“, erläutert der Experte. Durch die Einrichtung von Netzwerken sollen mehr Patienten von einer optimierten Behandlung profitieren.

Quelle: Uniklinikum Würzburg

Unsere Partnerapotheke

Franken-Apotheke
Coburger Straße 22
96465 Neustadt b. Coburg

zur Homepage

News

K2 gegen Wadenkrämpfe

Frau liegt im Pyjama mit verkrampften nackten Füßen im Bett.

Anzahl und Intensität reduziert

Nächtliche Wadenkrämpfe sind schmerzhaft und können die Nachtruhe erheblich stören. Womöglich lassen sich die Beschwerden mit Vitamin K2 lindern.   mehr

Schlaganfall sofort erkennen
Monitor im Krankenhaus. Bei einem Schlaganfall tut sschnellstmögliche Behandlung Not.

Lächeln, sprechen, Arme hoch

Bei einem Schlaganfall muss sofort der Notdienst gerufen werden, um das Gehirn der Betroffenen vor schlimmen Folgen zu bewahren. Doch wie erkennt man als Laie überhaupt solch einen Notfall?   mehr

Asthma durch Katzenkontakt?
Asthma durch Katzenkontakt?

Einfluss durch Tierhaare

Asthma kann durch Allergene wie Pollen ausgelöst werden. Doch wie ist es mit Katzenhaaren?   mehr

Wie sinnvoll ist der Cortisol-Detox?
Wie sinnvoll ist der Cortisol-Detox?

Müde, zu dick und unkonzentriert

Müdigkeit, Gewichtszunahme und Konzentrationsprobleme – etliche Influencer*innen behaupten in den sozialen Medien, dass daran ein „zu hoher Cortisolspiegel“ schuld ist. Empfohlen wird dann meist eine Cortisol-Entgiftung. Das ist allerdings nicht nur medizinisch sinnlos. Manche der propagierten Methoden können sogar gefährlich werden.   mehr

Vitamin-K-Prophylaxe für Babys
Vitamin-K-Prophylaxe für Babys

Verzicht bedeutet Gefahr

Die Vitamin-K-Gabe nach der Geburt schützt Babys vor Gehirnblutungen. Wie wichtig diese Prophylaxe ist, unterstreicht eine schwedische Untersuchung.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Ratgeber Thema im September

Was tun bei Hämorrhoiden?

Was tun bei Hämorrhoiden?

Probleme mit der Kehrseite

Hämorrhoiden sind weit verbreitet – und trotzdem spricht kaum jemand darüber. Dabei hat fast jeder E ... Zum Ratgeber
Apotheke Am Moos
Inhaberin Astrid Süss
Telefon 09568/65 56
E-Mail info@apothekeammoos.de