Depression statt Vaterglück


Auch Männer kennen den Babyblues
Depression statt Vaterglück

Mindestens jeder zehnte Vater entwickelt nach der Geburt seines Kindes Anzeichen einer Depression. Für die junge Familie ist wichtig, dass sich die Betroffenen früh behandeln lassen.

Viele Männer beschreiben die Geburt ihrer Kinder als die glücklichsten Momente ihres Lebens. Doch in der Folgezeit warten einschneidende Veränderungen auf die frischgebackenen Väter. Als Reaktion entwickeln manche Männer sogar eine Depression. „Typischerweise kommt es zu Erschöpfung, Antriebslosigkeit und einem Gefühl der Leere sowie auch Schlafstörungen, Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen“, beschreibt Dr. Christa Roth-Sackenheim vom Berufsverband Deutscher Psychiater (BVDP). Weitere Symptome sind unbegründete Ängste sowie Minderwertigkeits- und Schuldgefühle. Oft entwickelt sich die Depression schleichend und tritt erst nach drei bis sechs Monaten deutlich zu Tage. 

Ursachen der Depression

Vermutlich tragen die veränderten Lebensumstände entscheidend zur Krankheitsentstehung bei. Als Risikofaktoren nennt Dr. Roth-Sackenheim Depressionen in der Vorgeschichte, Partnerschaftsprobleme, finanzielle Schwierigkeiten oder überhöhte Erwartungen an die Vaterrolle. Zusätzlich verstärken Schlafmangel, Eifersucht und die Verantwortung den Druck auf die Väter. Das größte Risiko haben Männer, deren Frau ebenfalls an einer Wochenbettdepression erkrankt ist.

Betroffene Väter benötigen früh Hilfe

Ein erster wichtiger Schritt ist, dass der Betroffene seine Schwierigkeiten mit der Partnerin bespricht. Gemeinsam fällt es dem Elternpaar leichter, sich auf die Situation und die neuen Anforderungen einzustellen. „Bleiben depressive Symptome bestehen, sollten die Väter frühzeitig psychiatrisch-psychotherapeutische Unterstützung suchen“, empfiehlt Dr. Christa Roth-Sackenheim. Sonst leiden das Familienleben und die Entwicklung des Kindes. Im Idealfall bezieht die Therapie die gesamte Familie mit ein. „Den Vätern hilft es, sich stärker als Teil des Elternbündnisses zu erleben und auch Unsicherheit im Umgang mit dem Kind abzubauen“, erklärt die Psychiaterin.

Quelle: Neurologen und Psychiater im Netz

Unsere Partnerapotheke

Franken-Apotheke
Coburger Straße 22
96465 Neustadt b. Coburg

zur Homepage

News

Ab in die Mucki-Bude!
Ab in die Mucki-Bude!

Migräneattacken vorbeugen

Migräneattacken lässt sich nicht nur mit Medikamenten vorbeugen. Auch Sport kann die Anfälle ausbremsen. Amerikanische Forscher*innen empfehlen dafür ein konkretes Fitnessprogramm.   mehr

Mit Omega-3 gegen Akne?
Mit Omega-3 gegen Akne?

Ernährung bei schlechter Haut

Die Haut ist das größte Organ des Menschen. Wie gesund sie ist, hängt von äußeren und inneren Einflüssen ab – unter anderem der Ernährung. Eine kleine Studie hat nun untersucht, ob sich eine mediterrane Diät und Omega-3-Fettsäuren positiv auf Akne auswirken.   mehr

Notdienst oder Notaufnahme?
Notdienst oder Notaufnahme?

Oft hilft der Bereitschaftsdienst

Bei akuten Schmerzen ist oft unklar: Ist die Notaufnahme das Richtige, oder reicht ein Besuch in einer Praxis? Die Telefonvermittlung 116117 hilft bei der Entscheidung.   mehr

5 Mythen um die Wechseljahre
5 Mythen um die Wechseljahre

Lästiges Auf und Ab

Wenn der Östrogenspiegel sinkt, kann man nicht schwanger werden? Eine Hormontherapie macht Krebs? Und mit der Pille lässt sich die Menopause verschieben? Diese und weitere Annahmen zu den Wechseljahren halten sich beharrlich. Was stimmt davon?   mehr

Wie oft duschen mit Neurodermitis?
Wie oft duschen mit Neurodermitis?

Täglich oder wöchentlich

Die Haut von Menschen mit Neurodermitis reagiert auf viele Reize. Ob auch tägliches Duschen dazu gehört, haben britische Forschende untersucht.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Ratgeber Thema im Januar

Was bei Nackenschmerzen hilft

Was bei Nackenschmerzen hilft

Medikamente, Wärme oder Schonen?

Nackenschmerzen sind häufig. Zum Glück steckt in den meisten Fällen keine ernste Erkrankung dahinter ... Zum Ratgeber
Apotheke Am Moos
Inhaberin Astrid Süss
Telefon 09568/65 56
E-Mail info@apothekeammoos.de