Gefährliche Speisen:


Was wirklich dahinter steckt
Gefährliche Speisen:
effe45/ Fotolia

Wer empfindlich auf bestimmte Nahrungsmittel reagiert, sollte seine Speisen mit Bedacht wählen. Ein Besuch im Restaurant kann sonst schnell zum Desaster werden. Kopfschmerzen, ein geschwollener Gaumen oder Durchfall verleiden dann das Abendmahl bei Kerzenschein. Wie Sie ohne Zwischenfälle Ihr Essen genießen, erfahren Sie hier.
Unverträglichkeit oder Allergie?
Wenn nach dem Essen der Bauch schmerzt und grummelt oder die Atemwege plötzlich zuschwellen, sollten Sie der Ursache auf den Grund gehen. Es ist wichtig, zwischen Nahrungsmittelunverträglichkeiten und -allergien zu unterscheiden. Denn während eine Unverträglichkeit oft nur einen unangenehmen Durchfall zur Folge hat, kann eine Allergie lebensbedrohlich werden. Am besten lassen Sie sich von Ihrem Hausarzt oder einem Spezialisten beraten.

Allergien nicht unterschätzen
Bei Nahrungsmittelallergien ist das Immunsystem schuld an der Misere. Es bekämpft Bestandteile bestimmter Lebensmittel, die für den Körper eigentlich nicht gefährlich sind. Betroffene leiden unter Hautausschlägen, Juckreiz an Lippen und Gaumen bis hin zu Atemnot. In schweren Fällen kann es unmittelbar nach dem Verzehr der Speise zu einem allergischen Schock kommen – rufen Sie dann sofort den Notarzt.

Zu den häufigsten Auslösern von Nahrungsmittelallergien zählen Milch, Eier und Fisch sowie Soja, Nüsse und verschiedene Obst- und Gemüsesorten. Wenn Sie wissen, dass Sie auf eines dieser Lebensmittel stark allergisch reagieren, sollten Sie den Verzehr desselben unbedingt vermeiden.

Milch trotz Unverträglichkeit?
Wenn keine allergische Ursache zugrunde liegt, handelt es sich meist um eine angeborene Nahrungsmittel­unverträglichkeit. Dazu gehört beispielsweise die Laktoseintoleranz. Betroffene können keinen Milchzucker verwerten – es fehlt ihnen ein bestimmtes Eiweiß dazu. Der Milchzucker wandert dann unverdaut vom Dünndarm in den Dickdarm. Dort machen sich die Bakterien darüber her und produzieren Gase wie Kohlenstoffdioxid und Wasserstoff.

Die Folge: Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall. Auch hier gilt es, den Auslöser der Unverträglichkeit – also Milch und Milchprodukte – weitestgehend zu meiden. Je nach Stärke der Laktoseintoleranz müssen Sie aber nicht komplett darauf verzichten. Ein kleines Glas Milch oder eine Portion Joghurt bereitet meist keine Probleme. Alternativ können Sie auch auf laktosefreie Produkte zurückgreifen.

Ein Ernährungstagebuch deckt die Ursachen auf

Wenn noch nicht klar ist, welche Lebensmittel Beschwerden bei Ihnen auslösen, sollten Sie über ein paar Wochen ein Ernährungstagebuch führen. Darin halten Sie fest, wann Sie welche Speisen zu sich nehmen und wann dabei Probleme auftreten.

Wenn Sie den Übeltäter gefunden haben, heißt das aber nicht notgedrungen, dass Sie komplett auf dieses Nahrungsmittel verzichten müssen. Umfangreiche Verbots­listen schmälern die Lebensqualität und sind meist gar nicht notwendig. Testen Sie stattdessen Ihre individuelle Verträglichkeitsgrenze – kleine Mengen verträgt man meist gut.

Für viele Lebensmittel gibt es außerdem schmackhafte Alternativen. Greifen Sie doch beispielsweise einmal zur Soja- statt zur Kuhmilch – die gibt es sogar in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Und auch wer auf Eier allergisch reagiert, muss nicht verzweifeln: Backen und Panieren gelingt auch mit Ei-Ersatz-Produkten aus Kartoffelstärke.

Unsere Partnerapotheke

Franken-Apotheke
Coburger Straße 22
96465 Neustadt b. Coburg

zur Homepage

News

Nasenspülung bei Schnupfen
Nasenspülung bei Schnupfen

Dusche für die Nase

Schnupfen, trockene Schleimhäute oder akute Mittelohrentzündungen sind im Winter keine Seltenheit. Dagegen kann eine Nasendusche helfen. So wird sie angewendet.   mehr

Eisenmangel bei Schülerinnen
Eisenmangel bei Schülerinnen

Ernährung und Menstruation als Faktoren

Schwedische Forschende haben die Ursache für Eisenmangel bei Schülerinnen untersucht. Dabei spielte auch die Ernährung eine große Rolle.   mehr

Kann man Antidepressiva absetzen?
Kann man Antidepressiva absetzen?

Wieder bessere Stimmung

Beschwerden weg, Medikament absetzen? So einfach ist das bei Depressionen leider nicht. Die Rückfallquote ohne Einnahme von Antidepressiva ist hoch. Allerdings hängt sie davon ab, welche Strategie dabei gefahren wird.   mehr

Infektionen als Reisesouvenir
Infektionen als Reisesouvenir

Von Ruhr bis Malaria

Reiserückkehrer bringen nicht nur Eindrücke und Souvenirs aus dem Urlaub mit nach Hause. Manchmal werden bei der Heimkehr nach Deutschland auch Infektionen und Krankheiten eingeschleppt.   mehr

Wenn die Linse zwickt
Junge hält eine Kontaktlinse

Helfen Augentropfen bei Kontaktlinsenproblemen?

Viele Kontaktlinsenträger*innen kennen es: Die Augen sind trocken, gereizt oder man hat ein Fremdkörpergefühl. Manche nutzen dagegen Augentropfen. Doch helfen diese auch wirklich?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Ratgeber Thema im Februar

Diese Impfungen müssen sein

Diese Impfungen müssen sein

Kindergesundheit im Blick

Impfen ist wichtig: Es schützt Säuglinge und Kleinkinder vor schweren Erkrankungen und deren lebensl ... Zum Ratgeber
Apotheke Am Moos
Inhaberin Astrid Süss
Telefon 09568/65 56
E-Mail info@apothekeammoos.de