Blutzucker messen, Insulin spritzen, Unterzuckerungen bewältigen – Diabetes Typ 1 stellt nicht nur für betroffene Kinder und Jugendliche eine Herausforderung dar. Lehrer und Erzieher scheuen sich – oft aus mangelndem Wissen – Verantwortung für die jungen Patienten zu übernehmen. Die Teilnahme an Klassenfahrten und Wandertagen bleibt daher vielen Schülern mit der Stoffwechselkrankheit verwehrt. Die diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe bietet deshalb seit einigen Jahren Diabetes-Camps an. Auch 2017 können Kinder und Jugendliche mit Diabetes Typ 1 gemeinsam eine Ferienwoche voller sportlicher Aktivitäten an einem von vier Ferienzielen verbringen. Begleitet werden sie von geschultem Personal, das das Ferienprogramm um altersgerechte Diabetes-Schulungen ergänzt. Das Angebot hilft den Jungen und Mädchen, mehr Selbstbewusstsein zu gewinnen und sicherer im Umgang mit der Stoffwechselkrankheit zu werden.
„Ein ausführliches Schmerztagebuch, in dem der Patient täglich Details über den Zeitpunkt, die Dauer und die Stärke seiner auftretenden Schmerzen notiert, macht in der Rheumatologie nur sehr begrenzt Sinn“, erläutert Dr. Edmund Edelmann, Vorstandsvorsitzender des Berufsverbands Deutscher Rheumatologen (BDRh). „Denn die Vielzahl an detaillierten Informationen, die in einem solchen Tagebuch auf zahlreichen Seiten abgelegt sind, kann beim Arztbesuch gezielter mit in der Regel ein bis zwei Fragen durch den Rheumatologen erhalten werden“, begründet der praktizierende Rheumatologe in Bad Aibling.
Wie viel Speisesalz täglich ist gesund für uns? Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat ihre Empfehlung geändert: Demnach ließe sich durch eine geringere Natrium-Zufuhr unter anderem Bluthochdruck vorbeugen.
Beim epileptischen Anfall ist Zeit ein entscheidender Faktor. Anhand der Anfallsdauer entscheidet der Ersthelfer, ob er einen Notarzt ruft. Für Betroffene ist es wichtig, dass sie sich nach dem ersten Anfall zeitnah untersuchen lassen.
Die Kopfschmerz-Therapie lässt sich jetzt aus dem Handgelenk heraus regeln – mit einer Smartwatch und der Migräne-App. Die intelligente Uhr analysiert die Therapie, coacht den Nutzer und bietet Zugang zu wertvollen Informationen.
Der Inhalt eines Arzneischranks gleicht dem eines Kleiderschranks: ein über Jahre zusammengetragenes Sammelsurium, bei dem lange nicht alles zusammenpasst. Für die nötige Sicherheit sorgt eine Medikationsanalyse durch den Apotheker.
Das Anwenden von Inhalationsgeräten bei Asthma ist kompliziert. Schnell können sich Fehler beim Bedienen einschleichen. Worauf Patienten beim Anwenden von Dosieraerosolen und Pulverinhalatoren achten sollten.
In Japan ist es in der Öffentlichkeit verpönt, in Frankreich an Bahnübergängen verboten – das Küssen. Unumstritten bleibt das Kussverbot bei akutem Herpes. Dann schützt es genau wie konsequente Hygiene vor der Ansteckung.
Müdigkeit, Gewichtszunahme und Konzentrationsprobleme – etliche Influencer*innen behaupten in den sozialen Medien, dass daran ein „zu hoher Cortisolspiegel“ schuld ist. Empfohlen wird dann meist eine Cortisol-Entgiftung. Das ist allerdings nicht nur medizinisch sinnlos. Manche der propagierten Methoden können sogar gefährlich werden.
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Die Vitamin-K-Gabe nach der Geburt schützt Babys vor Gehirnblutungen. Wie wichtig diese Prophylaxe ist, unterstreicht eine schwedische Untersuchung.
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Die Zeit der Rente an der Sonne verbringen? Einigen erscheint der Gedanke verlockend. Doch Vorsicht: Der Umzug in warme Länder kann unter Umständen die Lebenserwartung verkürzen.
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